Brustsoor: Pilzinfektion der Brustwarzen

Bei dir wurde ein Brustsoor diagnostiziert, oder du glaubst, an solch einer Pilzinfektion der Brustwarzen zu leiden?

Oft sind es sehr starke Schmerzen, die zu diesem Verdacht führen – die sogar so schlimm sein können, dass viele Frauen vorzeitig abstillen.

Zum Glück sind gegen einen Brustsoor einige Kräuter gewachsen und mit den folgenden Tipps sind wir sicher, dass du die Situation in den Griff bekommst.

Wir haben zuerst die 7 wichtigsten Infos für dich in der Übersicht und erklären dir dann ausführlich alles, was du wissen musst.

Los geht’s!

Die 7 wichtigsten Infos in der Übersicht

Der Übeltäter: Ein Brustsoor wird durch Pilze ausgelöst, meist durch Candida albicans. Pilze leben bei jedem Menschen auf der Haut, aber sie lieben dunkle, feuchte Gegenden und vermehren sich deshalb auch bei Stillenden an der Brustwarze und können dort zu Infektionen führen.

Schmerzen!: Ein Brustsoor kann unglaublich weh tun. Vielen Frauen stillen ab, weil der Schmerz nicht auszuhalten ist. Er ist oft brennend oder stechend und hält auch nach einer Stillmahlzeit an. Manchmal sind auch äußere Zeichen zu sehen, zum Beispiel eine pinke oder glänzende Brustwarze oder eine Hautschuppung.

Der Zeitpunkt: Die Infektion tritt selten früh nach der Geburt, sondern meist später auf. Begünstigt wird sie zum Beispiel durch Antibiotika, die du einnehmen musstest, oder durch andere Probleme.

Auch an anderen Orten: Oft treten zeitgleich auch Soor-Infektionen „woanders“ auf: Zum Beispiel im Mund oder im Windelbereich deines Babys, bei dir in der Scheide oder bei deinem Partner. Das alles muss mitbehandelt werden!

Soor ist schwer nachzuweisen: Oft wird ein Soor behandelt, wenn er nur vermutet wird: Die typischen Symptome reichen meist schon aus, um die Therapie zu starten, da es schwer zu beweisen ist, ob wirklich eine Pilzerkrankung vorliegt – bis man dann behandelt und die Symptome verschwinden.

Die Therapie kann langwierig sein, hilft aber oft schnell: Die Therapie des Brustsoors umfasst die lokale Therapie deiner Brust, aber oft müssen auch Medikamente eingenommen werden – dann über mehrere Wochen. Zum Glück helfen die Maßnahmen auch schnell, dass ein beschwerdefreies Stillen rasch wieder möglich wird.

Schmerzen beim Stillen? Such dir schnell Hilfe! Es können sich auch andere Ursachen hinter deinen Beschwerden verstecken, als ein Soor. Wenn du Schmerzen beim Stillen hast – und erst Recht, wenn du sogar über das Abstillen nachdenkst – such dir schnell Hilfe. Zum Beispiel bei einer Stillberaterin.

Wenn du ausführlich über den Brustsoor in der Stillzeit Bescheid wissen willst, lies jetzt einfach weiter 🙂

Was ist überhaupt ein Brustsoor?

Der Brustsoor ist, zusammengefasst, eine Pilzinfektion der Brustwarze. Dahinter steckt meistens ein spezifischer Erreger, der auch bei anderen Pilzen im menschlichen Körper eine große Rolle spielt: Candida albicans.

Rosa Punkte unterschiedlicher Größe verschieden konfiguriert auf weißem Untegrund, drumherum eine schwarze Vignette - das lichtmikroskopische Bild gramgefärbter Candida albicans, dem Brustsoor-Auslöser
Candida albicans, der Auslöser des Brustsoors, unter dem Mikroskop. Hier passend zu den Farben unserer Website pink eingefärbt 🙂

Die Infektion kann sich oberflächlich an der Brustwarze abspielen, kann aber auch in die Tiefe deiner Milchgänge „abtauchen“. Beides kann zu unaushaltsamen Schmerzen führen. Manchmal hat auch dein Baby gleichzeitig eine Pilzinfektion, zum Beispiel im Mund oder im Windelbereich.

Die Therapie kann sich relativ zäh gestalten, aber zum Glück gibt es einige Maßnahmen, die dir helfen können. Wir gehen unten ausführlich darauf ein!

Der Erreger

Candida albicans ist der häufigste Erreger des Brustsoors, theoretisch können aber auch andere Pilze dafür verantwortlich sein.

Candida löst auch viele weitere Pilzerkrankungen („Mykosen“) im menschlichen Körper aus: Vom harmlosen Fußpilz über die lästige Pilzinfektion der Scheide bishin zu lebensbedrohlichen „Blutvergiftungen“ bei Menschen mit schwachem Immunsystem.

Aber Candida tritt nicht nur im Krankheisfall in Erscheinung: Es ist normal, dass der Pilz auf unserer Haut und auch auf den Schleimhäuten lebt – aber eben nur in geringem Ausmaß. Man spricht dann von „Kolonisation“, aber das heißt nicht, dass man krank oder infiziert ist. Auf dem Körper leben viele potentiell gefährliche Bakterien, aber eben nicht in gefährlichen Mengen. So eben auch Candida.

Candida liebt feuchte und warme Körpergegenden. Leider eben auch deine Brustwarze in der Stillzeit, denn dort ist es oft feucht und warm – durch die Muttermilch und den Mund deines Kindes, durch das „Klima“ in Stilleinlage und BH. Hier kann der Pilz sich wunderbar vermehren, die gesunde Flora der Brustwarze verdrängen und zu einer Infektion führen.

Risikofaktoren

Es gibt ein paar Risikofaktoren, die einen Brustsoor wahrscheinlicher machen.

  • Du hast Antibiotika eingenommen: Durch die Einnahme von Antibiotika am Ende der Schwangerschaft oder – noch wahrscheinlicher – in den Wochen nach der Geburt, sterben nicht nur die „bösen“ Bakterien, die man loswerden will, sondern auch ein Großteil der „guten“ Bakterien. Gute Bakterien sind die, die immer auf unseren (Schleim-)häuten leben und zur natürlichen Mikroflora gehören. Das hat unter anderem Darmbeschwerden zur Folge, begünstigt aber auch, dass sich Pilze ungestört vermehren können, weil sie sich nun nicht mehr mit den Bakterien um den Platz an der Sonne streiten müssen.
Vor der Geburt: Candida wohnt auf der Haut, das ist ganz normal, ist aber völlig harmlos.
Nach der Geburt: Durch das neue Milieu (feucht, warm) um die Brustwarze wird das Wachstum des Pilzes begünstigt, aber in den meisten Fällen ist das nicht weiter schlimm.
Nach Antibiotika-Einnahme: Die normalen Bakterien der Hautflora sterben ab, Candida kann sich ungestört vermehren und zu einer Infektion führen.
  • Pilzinfektion an anderen Stellen: Wenn du selbst (oder dein Partner/deine Partnerin) an einer Pilzinfektion leidest, zum Beispiel der Vagina, oder wenn dein Baby einen Mundsoor hat, dann steigt auch das Risiko, dass du einen Brustsoor entwickelst.
  • Wunde Brustwarzen: Auf wunden Brustwarzen ist die normale Zusammensetzung der Mikroflora oft eh schon gestört, was das unnatürliche Wachstum der Pilze begünstigen kann.
  • Kind mit Schnuller: Babys, die häufig einen Schnuller (oder die Flasche) nehmen, neigen eher zu Mundsoor und auch die Mamas haben dann häufiger eine Pilzinfektion der Brustwarze.
  • Andere: Auch eine Immunschwäche, Blutarmut und Zigarettenkonsum können das Risiko für einen Brustsoor erhöhen – und leider auch Stress und Schlafmangel. Damit kennst du dich als junge Mutter sicher bestens aus. Reinige alle Produkte, die mit Milch in Berührung kommen, zum Beispiel auch Stillhütchen, regelmäßig und gründlich.

Bin ich irgendwie unhygienisch?

Nein, überhaupt nicht. Du gehörst als Stillende zu einer Risikogruppe für Pilzinfektionen, eben die der Brustwarze, und das hat nichts damit zu tun, dass du unhygienisch lebst. Ein Brustsoor kommt in den besten Familien vor 🙂

Trotzdem kann dir eine sehr gute Hygiene dabei helfen, den Soor schnell und nachhaltig wieder loszuwerden – dazu weiter unten mehr bei „Therapie“.

Die Infektion erkennen: Die Symptome

Die Symptome eines Brustsoors sind einerseits typisch, andererseits relativ unspezifisch: Das heißt, dass eine gute Stillberaterin schon allein anhand deiner Beschwerden vermuten kann, dass ein Soor vorliegt, andererseits auch ganz andere Probleme dahinter stecken können.

Woran erkennst du also einen Soor?

Schmerz: Der Schmerz beim Brustsoor kann heftig, manchmal unaushaltbar sein. Viele Frauen sprechen von einem brennenden oder stechenden Schmerz, der manchmal bis tief in die Brust, bis in die Achsel zu reichen scheint. Typischerweise besteht der Schmerz schon während des Stillens, hält aber auch nach dem Stillen an und wird manchmal sogar noch schlimmer. Auch wichtig: Der Schmerz tritt fast nie kurz nach der Geburt, sondern oft erst Wochen danach auf.

Äußere Zeichen an der Brust: Ein Brustsoor kann an der Brust selbst „unsichtbar“ sein. Oft aber wirkt die Brustwarze auffallend pink, kann etwas schuppen, auch „rote Punkte“ um die Brustwarze herum können ein Anzeichen sein. Anders als beim Mundsoor des Säuglings findet man normalerweise keine weißlichen Auflagerungen.

Zeichen bei deinem Kind: Im Mund eines Babys, bei dem die Mutter an Brustsoor leidet, findet sich oft ebenfalls ein Soor. Dieser zeigt sich durch weiße Auflagerungen an Zunge und in der Mundhöhle, die kaum abzustreifen sind (damit unterscheiden sie sich von Muttermilchresten). Wenn man es doch tut, ist die Haut gerötet, manchmal blutig.
Auch ein Windelsoor kann auftreten, dieser zeigt sich meist durch eine Rötung und rötliche Pickel an Vulva oder Penis/Hoden, den umliegenden Oberschenkeln, Leisten und am Po.
Achtung: Es können, müssen aber keine Symptome bei deinem Kind auftreten.

Wie kann ich mir sicher sein?

Am Wichtigsten ist, dass du jemanden fragst, der sich auskennt, zum Beispiel eine Stillberaterin.

Wenn diese einen Brustsoor vermutet, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Entweder, man versucht die Pilze nachzuweisen, oder
  • Man behandelt einfach auf Grundlage der Symptome

Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Der Pilz-Nachweis

Um den Pilz nachzuweisen, gibt es im Prinzip mehrere Möglichkeiten. Das kann ein Abstrich sein, es kann aber auch eine Kultur deiner Muttermilch angelegt werden, die dann im Labor auf Pilze untersucht wird. Diese Untersuchungen müsste deine Frauenärztin veranlassen.

Dabei gibt es zwei Probleme: Erstens heißt der Nachweis von Pilzen nicht unbedingt, dass eine Infektion vorliegt. Oben hast du gelernt, dass es ganz normal ist, dass Pilze auf der Haut leben.

Zweitens enthält die Muttermilch Stoffe („Laktoferrin„), was die Pilze und anderen Krankheitserreger bekämpft, sodass sie im Labor oft nicht mehr nachweisbar sind. Da gibt es zwar Mittel gegen, oft bleiben die Ergebnisse aber uneindeutig.

Einfach mal behandeln

Oft entscheidet sich deine Stillberaterin zu der Empfehlung, den vermeintlichen Pilz zu behandeln – die Erfolge mit der richtigen Therapie sind nämlich oft schnell und durchschlagend (Achtung: Aber nicht immer!) und es macht Sinn, es beim Verdacht einfach mal zu versuchen.

Wie die Therapie funktioniert, kommt jetzt.

Hintergrund-Info für Interessierte: Dass man in Milchproben nicht immer Candida findet – auch dann nicht, wenn man die Milch vorher verarbeitet – hat die Frage aufkommen lassen, ob es sich bei dieser Art von Schmerzen bei Stillenden überhaupt um eine Pilzinfektion handelt. Gerade bei den „tiefen“ Schmerzen, die bis in die Achseln ausstrahlen können, wird manchmal vermutet, dass dafür eher Bakterien verantwortlich sind. Lass dich davon nicht verunsichern: Die Behandlung mit Antipilzmitteln, zu der wir jetzt kommen, zeigt oft einen durchschlagenden Erfolg und sollte deshalb unbedingt erwogen werden.

Den Brustsoor behandeln: Die Therapie

Bei der Pilzinfektion der Brust bzw. Brustwarze muss in der Regel auf mehreren Ebenen gearbeitet werden. Folgende Dinge müssen zwar nicht immer alle, aber doch oft in Kombination eingesetzt werden:

  • Salben für deine Brust
  • Ein Antipilzmedikament für dich zum Schlucken
  • eine lokale Therapie bei Scheidenpilz
  • eine lokale Therapie bei Pilz deines Kindes
  • eine Therapie deines Partners / deiner Partnerin
  • Begleitende Maßnahmen

Klingt vielleicht überwältigend, kann man aber ganz gut aufdröseln. Außerdem entscheidest du das natürlich nicht allein, sondern in Absprache mit deiner Stillberaterin und/oder Frauenärztin.

Therapie für dich – Medikamente

Je nachdem, wie ausgeprägt deine Infektion ist (wenn man also zum Beispiel annehmen muss, dass auch die Milchgänge mitbefallen sind – bei Schmerzen, die auch in die Achsel ziehen), muss lokal oder „systemisch“ mit Antipilzmitteln behandelt werden.

Lokale Therapie

Die lokale Therapie umfasst eine antimykotische (=“antipilz) Salbe oder Creme, die du auf deine Brustwarze cremen musst (das sehen einige Stillexpertinnen anders: Demnach sollten keine Cremes aufgetragen werden, sondern das Mittel, das du auch für den Mund deines Babys benutzt. Es gibt da keine klare Antwort darauf, einfach deiner Beraterin vertrauen :-)). Die trägst du nach jedem Stillen auf und musst sie auch nicht abwaschen, da dein Baby sie kaum aufnimmt. Typische Inhaltsstoffe sind Nystatin, Miconazol oder Clotrimazol.

Medikamente zum Einnehmen

Wenn dein Befund stärker ausgeprägt ist, ist vielleicht auch eine systemische Therapie nötig, also die Einnahme von Antimykotika zum Schlucken. Hier heißt das Medikament meistens Fluconazol.

Man muss es klar sagen: Fluconazol verabreichen Gynäkologinnen oft nicht so gerne, weil Nebenwirkungen möglich sind und weil es auch nicht ganz billig ist. Und oft verschreiben sie es dann zu kurz, dabei muss das Mittel mindestens zwei Wochen, eher länger gegeben werden!

Ist eine Therapie für dein Baby nötig?

Das wird von Fall zu Fall entschieden und ist auch etwas abhängig von deiner Ärztin. Wenn dein Baby selbst einen Mund- oder Windelsoor hat, sollte es auf jeden Fall auch behandelt werden. Und zwar auch, wenn du selbst Antipilzmittel schluckst, weil die in der Muttermilch nicht hoch genug konzentriert sind, um dein Baby mitzubehandeln.

Hat dein Baby hingegen keine Symptome, kann man sich auch gegen die Mitbehandlung entscheiden.

Begleitende Maßnahmen

Es gibt eine ganze Reihe begleiternder Maßnahmen bei Brustsoor, die du auf jeden Fall beachten solltest.

  • Deinen Partner mitbehandeln: Gerade wenn du auch einen Vaginalpilz hast, ist es wichtig, da mit Pilzen im Genitalbereich häufig „Ping-Pong“ gespielt wird. Auf jeden Fall macht es Sinn, vorübergehend Kondome zu tragen.
  • Die Brust waschen und oft „draußen lassen:“ Wasch die Brust nach dem Stillen mit lauwarmem Wasser ab. Lass sie danach eine Weile draußen: Frische Luft und etwas Sonnenmilch tragen bei, die Infektion zu bekämpfen.
  • Stilleinlagen häufig wechseln und Hygiene: Pilze mögen es feucht, also wechsel deine Stilleinlagen, sobald sie feucht werden. Wickel auch dein Baby häufig, selbst wenn es (noch) keinen Windelsoor hat. Wasch dir häufig die Hände mit Seife.
  • Wäsche waschen: Wasch alles, was deine Brust oder deine Milch berührt nach dem Tragen bei 60°C, wenn möglich.
  • Schnuller, Flaschensauger und Milchpumpenteile: Wenn du bzw. dein Baby diese benutzt, koch sie nach jeder Benutzung aus – gerne eine Viertelstunde lang.
  • Ernährung: Vielleicht kann es auch helfen, eine Zeit auf Zucker und Weizenprodukte zu verzichten, da sich die Pilze davon gern ernähren. Es kann auch helfen, eine Weile lang Probiotika* für deine Darmflora einzunehmen.

Gibt es Hausmittel gegen Brustsoor?

Uns sind keine bekannt, die sicher helfen. Manchmal liest man davon, dass eine Mischung aus Apfelessig und Wasser aufgetragen werden kann, aber ob das hilft, können wir nicht beurteilen.

Ob die typischen Mittel gegen wunde Brustwarzen, wie Silberhütchen, bei Brustsoor helfen, ist auch eher unklar.

Was es sonst noch sein könnte

Wenn die Symptome nicht ganz eindeutig sind, oder sich auf eine Therapie nicht bessern, können auch andere Erkrankungen dahinter stecken. Hier ein paar Beispiele.

Mastitis

Eine Brustdrüsenentzündung durch Bakterien kann ähnliche Symptome machen wie ein Brustsoor. Weiter oben haben wir schon geschrieben, dass sowieso manchmal vermutet wird, dass es den echten „tiefen Brustsoor“ gar nicht gibt, sondern eine unterschwellige Mastitis vorliegen könnte. Hier können dann Antibiotika eventuell helfen – und die sind bei einer echten Mastitis auch nötig, um einen Brustabszess zu verhindern.

Vasospasmus

Beim Vasospasmus liegt eine Durchblutungsstörung der Brustwarze vor, die zu starken Schmerzen und einer weißlichen Verfärbung der Brustwarze führen kann, oft getriggert durch Kälte oder Anlegeprobleme.

Wunde Brustwarzen

Es gibt viele weitere Gründe, warum Brustwarzen wund werden – der häufigste sind Probleme beim Anlegen, aber auch anatomische Auffälligkeiten bei dir oder deinem Baby können ausschlaggebend sein. Zum Glück haben wir auch zu den wunden Brustwarzen einen ausführlichen Artikel 🙂

Andere

Auch ein sehr starker Milchspendereflex, ein Milchstau, sogar Muskelverspannungen können zu Schmerzen beim Stillen führen.

Das Wichtigste zum Schluss

Das Wichtigste nochmal zum Schluss:

Wenn du starke Schmerzen beim Stillen hast – egal ob sie von einem Brustsoor stammen, oder nicht – such dir Hilfe. Das kann deine Frauenärztin, deine Hebamme, oder eine professionelle Stillberaterin sein. Hauptsache ist, dass du rasch eine kompetente Beurteilung deiner Situation erhältst.
Kleiner Tipp: Eine Stillberatung bieten wir auch online an 🙂

Quellen

  • Wambach: Breastfeeding and human lactation, 6. Auflage, 2021
  • Wilson-Clay: The Breastfeeding Atlas. 6. Auflage, 2017
  • Deutscher Hebammenverband, Praxisbuch: Besondere Stillsituationen, Hippokrates 2012

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