Milch abpumpen

Viele Frauen wollen oder müssen Milch abpumpen, um ihrem Baby genug Muttermilch zum Wachsen zu geben.

Manche Mamas sind jedoch unsicher, ob es genauso gesund ist, abgepumpte Milch zuzufüttern genauso gesund ist, wie Muttermilch direkt aus der Brust.

Hier erfährst du, wie das Abpumpen funktioniert, worauf du achten musst, und vieles mehr.

Los geht’s!

Wann muss ich überhaupt abpumpen?

Es gibt viele Gründe dafür, warum es vorteilhaft ist, nicht nur abzupumpen, sondern das Stillen und abpumpen zu kombinieren. Dazu gehören:

  • Die Milchbildung anregen: Nach dem Stillen die Brust abzupumpen, führt zu einer kurz- und mittelfristigen Steigerung der Milchmenge. Eine leere Brust signalisiert dem Körper ganz einfach, dass noch mehr Bedarf da ist. Beim Clusterfeeding macht dein Baby das von ganz allein. Durch das Abpumpen nach dem Stillen kannst du deinen Körper austricksen und ihm vorgaukeln, dass das Baby noch viel hungriger ist, als in Wirklichkeit.
  • Jemand anderen füttern lassen: Ob nun der Papa (oder eine zweite Mama), die Oma oder ein älteres Geschwisterkind: Das Füttern eines Babys sorgt für gute Bindung und macht Spaß. Für dich kann es nachts von Vorteil sein, wenn du zum Beispiel dringend schlafen musst und deinen Partner dafür nachts die „Arbeit“ machen lässt.
  • Wieder arbeiten gehen: Vielleicht willst oder musst du wieder arbeiten gehen, möchtest aber nicht, dass dein Kind ganz auf die Muttermilch verzichtet. Du kannst es dann teilstillen, indem du ihm zum Beispiel nachts die Brust gibst, dafür aber tags abgepumpte Milch bereitstellst (die zum Beispiel in der Kita gefüttert wird).
  • Beschwerden bei Milchstau oder initialer Brustdrüsenschwellung lindern: Manchmal ist die Brust übervoll, zum Beispiel auch weil dein Baby es (noch) nicht schafft, sie ausreichend zu leeren. Das kann weh tun und auch andere Nachteile haben. Eine Milchpumpe kann helfen, Beschwerden zu lindern und manchmal sogar, die Ursache zu beheben.
  • Wunde Brustwarzen: Manchmal sorgt z.B. eine ungünstige Anlegetechnik zu wunden und schmerzhaften Brustwarzen. Vorübergehend eine Milchpumpe (beispielsweise auf der wunderen Seite) zu nutzen, kann die Brustwarze schonen, die Brust aber weiter entleeren.
  • Für Notfälle: Manche Frauen schätzen es, einen „Notfallvorrat“ an Muttermilch zuhause zu haben, falls es zu einem Unfall, einer längeren Krankheit oder ähnlichem kommt.

Stillen und abpumpen kombinieren?

Es ist im Prinzip kein Problem, Stillen und abpumpen zu kombinieren.

Tatsächlich gibt es eine Studie, in der 98% aller Mütter angegeben haben, im Laufe der Stillzeit auch mal Milch abzupumpen – und ebenfalls bis zu 98% aller Mütter geben am Ende der Stillzeit an, mindestens einmal gepumpt oder Milch ausgestrichen zu haben.

Viele Frauen glauben, dass sie eine Pumpe brauchen, um erfolgreich zu stillen. Das liegt auch an der Werbung und der ständigen Verfügbarkeit von Milchpumpen. Manche Mütter kriegen schon zur Geburt oder zur „Babyshower“ eine Pumpe geschenkt.

Deshalb haben viele Frauen das Gefühl, dass pumpen und zufüttern normal und genauso gut sei, wie ausschließliches Stillen.

Das ist leider nicht ganz richtig.

Nachteile des Abpumpens

Tatsächlich haben Studien gezeigt, dass Frauen, die ausschließlich pumpen, früher aufhören, Milch zu produzieren. Je mehr gepumpt wird, desto weniger wird gestillt, und desto weniger Muttermilch erhalten Babys über die gesamte Stillzeit gesehen.

Und es gibt noch mehr Nachteile:

Durch das Aufwärmen und Einfrieren leidet die Qualität der Milch, es besteht ein gewisses Verunreinigungsrisiko durch die vielen beteiligten Gefäße, und Kinder die Muttermilch an der Flasche erhalten haben vermutlich häufiger Mittelohrentzündungen. Auch das Thema Saugverwirrung darf man nicht ganz ausblenden.

Insgesamt also ist das „Pumpstillen“ nicht das gleiche wie das reine Stillen.

Aber:

Das heißt nicht, dass du etwas falsch machst, wenn du mal oder komplett abpumpst. Die oben genannten Gründe für das Abpumpen sind nicht nur irgendwelche Gründe, sondern gute Gründe. Und es gibt noch einige mehr.

Keine Frau sollte ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie stillen und abpumpen kombinieren will, oder komplett abpumpt statt zu stillen. Jede Mutter ist unterschiedlich, jedes Kind und jede Situation ist unterschiedlich, und wahrscheinlich wird dein Kind genauso groß und stark und gesund wie jedes andere.

Muttermilch abpumpen ist keine leichte und stressfreie Angelegenheit – dass du dir überhaupt die Mühe machst, abzupumpen, statt „einfach“ Formulanahrung zuzufüttern, ist schon aller Ehren wert (und auch Mütter, die Formula geben haben in der Regel gute Gründe dafür).

Bevor wir in die Tiefe gehen, wie das Milch abpumpen überhaupt funktioniert: Muss man überhaupt eine Milchpumpe haben um Stillen und Zufüttern zu kombinieren?

Milch abpumpen oder Brust ausstreichen?

Du bist nicht gezwungen, Milch abzupumpen, du kannst auch manuell, also mit der Hand Milch ausstreichen.

Die Brust ausstreichen ist nicht einfach und muss erlernt werden. Aber geübte Mütter sind in der Lage, damit genauso viel Milch zu fördern wie mit einer Pumpe.

Tatsächlich ist das Ausstreichen besonders in den ersten Tagen, also noch vor dem Milcheinschuss, deutlich besser geeignet, die Vormilch (Kolostrum) aus der Brust zu holen, als das Abpumpen – das liegt wahrscheinlich an der höheren Zähigkeit der Vormilch.

Außerdem brauchst du zum Brust ausstreichen nichts als deine Hände und eine Auffangschale, du bist damit also auch mobiler und günstiger unterwegs als mit einer fancy Milchpumpe.

Nichts desto trotz fördert Pumpen auf Dauer mehr Milch als Ausstreichen. Vorausgesetzt, man benutzt die richtige Pumpe:

Was es da so gibt, schauen wir uns jetzt an.

Welche Milchpumpe soll ich nehmen?

Eine Milchpumpe soll im Prinzip zwei Zwecke erfüllen:

  1. Milch aus deiner Brust abpumpen und
  2. diese dann in einem geeigneten Gefäß auffangen.

Sie tut das, egal für welches Modell du dich entscheidest, mit dem Aufbau eines Vakuums. Sie versucht damit zu imitieren, was auch dein Baby macht (auch wenn sie es nie ganz „naturgemäß“ hinbekommt).

Es ist klar (und es wurde auch untersucht), was Mütter sich für eine Milchpumpe wünschen:

  • Sie soll effizient sein (also genug Milch in kurzer Zeit pumpen)
  • Sie soll leicht zu benutzen sein
  • Sie soll leicht zu reinigen sein
  • Sie soll nicht zu teuer sein

Am wichtigsten ist natürlich, wie lange es dauert, die Milch zu gewinnen und wie viel Milch dabei rumkommt.

Zunächst musst du dir eines bewusst machen:

Die perfekte Pumpe gibt es nicht

Es gibt sehr viele gute Milchpumpen auf dem Markt, aber nicht jede passt zu jeder Mama.

Wir kennen Mütter, die schwören auf die elektrische Milchpumpe von Firma X – während eine andere diese verteufelt, weil es damit gar nicht geklappt hat. Bei ihr indes hat das Milch abpumpen bei Firma Y total locker-flockig funktioniert.

Das heißt, dass der große „Milchpumpen-Vergleich“ oder „Milchpumpen-Test“ von einer beliebigen Internetseite zwar etwas aussagt, und dass Testsieger-Milchpumpen sicherlich nicht die Schlechtesten sind, aber für dich individuell muss es nicht die beste sein.

Die Tendenz zeigt, dass Milchpumpen von namhaften Herstellern deutlich effizienter sind und seltener zu Verletzungen führen als die Pumpen von No-Name-Herstellern. Persönlich würde ich auf jeden Fall dazu raten, zu renommierten Pumpen zu greifen, statt zur billigsten, wobei im Einzelfall auch unbekannte Marken gute Ergebnisse liefern können.

Die beste Pumpe ist jedoch nichts wert, wenn es zu ihr keine vernünftige Anleitung gibt (entweder durch den Hersteller selbst, oder durch eine Stillberaterin oder Hebamme).

Viele Mütter finden es auch komisch, wenn sie das erste Mal eine Milchpumpe benutzen, weil sie sich wie eine Kuh fühlen. Das können wir einerseits irgendwie verstehen. Andererseits ist das nichts anderes als unnötige Verunsicherung für einen Vorgang, der deinem Baby eine dauerhafte Muttermilchversorgung garantiert.

Besonders wenn du ein Kind mit besonderen Bedürfnissen hast oder wenn du planst, sehr lange abzupumpen, lohnt es sich, wenn du dich professionell beraten lässt.

Bevor wir in die Praxis des Abpumpens starten erst mal eine Übersicht, welche Milchpumpen es überhaupt gibt. Grob gesagt nur zwei: Die Handmilchpumpen und die elektrischen Milchpumpen.

Milch abpumpen kannst du auf verschiedenen Wegen: Diese Grafik vergleich die Vor- und Nachteile, sowie die besten Eignungen für Handmilchpumpen, elektrische MIlchpumpen und Krankenhaus-Pumpen.
In den allermeisten Fällen reicht eine Handmilchpumpe oder eine „normale“ elektrische Milchpumpe aus. Elektrische Milchpumpen – auch die „Klinikpumpen“, kann man in der Regel leihen. Dafür braucht man aber meistens ein Rezept bzw. eine Verordnung.

Milch abpumpen mit der Handmilchpumpe

Manuelle Milchpumpen haben gegenüber den elektrischen Pumpen mehrere Vorteile:

  • Sie sind günstiger
  • Sie haben weniger Kleinteile
  • Sie sind einfacher zu säubern
  • Sie sind einfacher zu transportieren

Jedoch machen viele Mütter die Erfahrung, dass es mit Handmilchpumpen nicht gerade simpel ist, Milch zu gewinnen – die richtige Technik zu erlernen braucht Training. Besonders was die Frequenz und die „Tiefe“ der Pumpbewegungen angeht, die du bei der Handpumpe eben selbst bestimmst.

Ansonsten ist das Prinzip einfach:

Du hast einen Trichter, den du auf die Brust aufsetzt und eine Art Hebel, den du bedienen musst, um ein Vakuum aufzubauen und damit die Milch abzupumpen. Unten bei „Richtig abpumpen“ erklären wir dir genauer, worauf du achten musst und wie du sie möglichst effektiv nutzt.

Das europäische Institut für Laktation und Stillen empfiehlt die Nutzung von Handmilchpumpen wirklich nur wenn man geringe Sammelmengen benötigt, oder nur ganz selten abpumpen möchte. Oder, wenn man mit einer Milch-Handpumpe besser zurechtkommt.

Bei Problemen mit der Hand (z. B. Karpaltunnelsyndrom o. ä.) ist von der Nutzung von manuellen Milchpumpen abzusehen.

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Die elektrische Milchpumpe

Babys wissen und lernen intuitiv, wie sie effektiv Milch aus deinen Brüsten saugen: Meist saugen sie zu Beginn des Stillvorgangs sehr schnell und hastig, ein Saugrhythmus, den man auch nicht-nutritives Saugen nennt (also soviel „Saugen, ohne ernährt zu werden“). Durch dieses schnelle Nuckeln wird der Milchspendereflex angeregt.

Kaum springt der Milchspendereflex an und die Muttermilch fließt, gehen sie ins nutritive Saugen über und trinken mit langsam, tiefen Schlucken.

Eine gute elektrische Milchpumpe schafft es, diese Bewegungen, die dein Baby beim Stillen macht, möglichst genau zu imitieren.

Das Prinzip ist das gleiche wie bei den Handmilchpumpen, nämlich das Fördern der Muttermilch durch Aufbau eines Vakuums – nur dass es hier eben elektrisch geht.

Bei den meisten elektrischen Milchpumpen kannst du sowohl die Frequenz als auch die Stärke des Vakuums selbst fein einstellen. Viele – vor allem die besseren Geräte – haben sinnvolle Programme, bei denen der Rhythmus und die Vakuumstärke sich automatisch nach einer Zeit abwechseln.

Sollte ich eine Doppelmilchpumpe nutzen?

Elektrische Milchpumpen können sowohl für eine als auch für beide Brüste gleichzeitig ausgelegt sein – sogenannte Doppelmilchpumpen. Es macht auf jeden Fall Sinn, eine Doppelmilchpumpe anzuschaffen, da diese deutlich schneller Milch fördern (weil du eben beidseitig pumpst) und, als kleines Schmankerl, auch noch den Fettgehalt der Muttermilch steigern.

Auch hier fragen viele Mütter, welches die beste elektrische Milchpumpe sei. Und auch hier gibt es natürlich Tests und Vergleichsportale und auch Testsieger. Es macht auf jeden Fall Sinn (teurere) Produkte namhafter Hersteller zu nutzen, als ein No-Name-Produkt.

Aber der erste Teil der Antwort ist:

Jede Mama bevorzugt eine andere Pumpe.

Und der zweite Teil der Antwort ist:

Die beste elektrische Milchpumpe ist die, deren Anwendung du richtig verstehst.  

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Und deshalb klären wir jetzt mal, wie man richtig abpumpt.

Milch richtig abpumpen

1. Vorbereitungen

Milch abpumpen klappt am besten, wenn man möglichst häufig den Milchspendereflex auslösen kann. Das ist der Reflex, der alle paar Minuten die Milch aus deiner Brust schießen lässt, wenn dein Baby daran saugt.

Auch wenn du sonst keine Ahnung hast, was es mit dem Milchspendereflex auf sich hat, solltest du eine Sache wissen:

Der Milchspendereflex mag keinen Stress. 

Stress und Schmerzen können den Reflex tatsächlich hemmen. Leider ist das Stillen ohne den Reflex nahezu unmöglich.

Da du sowieso – je nach deiner Art zu pumpen – 15 bis 30 Minuten an die Pumpe gefesselt bist, machst du es dir also am besten bequem.

Nimm dir Kissen und eine Decke, sorg dafür dass etwas zu trinken und zu essen in Reichweite ist. Mach dir entspannende Musik an und sorg, soweit möglich, für eine störungsfreie Umgebung.

Vielen Müttern hilft ein warmes Handtuch oder eine Wärmekompresse auf der Brust, auch, weil es die Nähe zum Kind imitiert, und manche Mütter schauen sich ein Bild von ihrem Baby an (oder einfach ihr Baby, wenn es in der Nähe liegt). All das sorgt für eine Oxytocinausschüttung (das „Kuschelhormon“), was wiederum den Milchspendereflex auslöst.

2. Erstmal Brustmassage

Bevor es jetzt endlich losgeht, solltest du deine Brust massieren. Da du, wenn du bei Google nach „Brustmassage“ suchst auch auf Seiten landen könntest, die nicht jugendfrei sind ;-), haben wir eine ausführliche Anleitung für dich gebaut: Brustmassage.

Um den Milchspendereflex möglichst schnell auszulösen, ist so eine Brustmassage nach Plata-Rueda (wie in dem Video oben) sinnvoll. Wir würden das 1-2 Minuten auf der vorgewärmten Brust empfehlen, ehe du mit dem eigentlichen Milch abpumpen startest.

3. Die Milchpumpe richtig anlegen

Das Anlegen der Milchpumpe auf die Brust erfolgt mittels einer sogenannten „Brusthaube“. Die sieht wie ein Trichter aus, die sich auf deine Brust auflegen soll.

Der eigentlichen Haube folgt ein schmaler Tunnel, durch den die Milch in Richtung Pumpe fließt. Darin sollte die Brustwarze zentral liegen.

Die Illustration zeigt, worauf man bei der Wahl der Brusthaube achten muss.
Bei der Brusthaube musst du auf die richtige Größe achten.

Es ist wichtig, dass dieser Trichter gut passt.

Ist der Trichter zu klein, kann das zu Reibung und wunden Brustwarzen führen. Dadurch, dass die Brustwarze direkt dem Plastik anliegt kann es sein, dass Milchgänge blockiert werden und keine effektive Entleerung stattfinden kann.

Ist der Trichter jedoch zu groß, werden die Brustwarzenvorhöfen in Mitleidenschaft gezogen, was ebenfalls zu Schmerzen und Wundsein führen kann und ebenfalls einer effektiven Entleerung entgegensteht.  

Viele, gerade billigere Milchpumpen kommen mit nur einer einzigen Brusthaube daher, die man auch nicht umbauen kann.

Zwar gibt es eine Standardgröße, die bei einem Großteil der Frauen passt (auch die teureren Marken-Milchpumpen kommen meist nur mit einer Standardbrusthaube), jedoch musst du da nicht zugehören.

Komplizierend kommt hinzu, dass sich deine Brustwarze durch das Vakuum während eines Abpumpvorgangs manchmal noch vergrößert. Manche Frauen müssen zwischendurch die Brusthaube wechseln, um nicht wund zu werden.

Ideal ist es, wenn du schon vor dem Kauf (oder dem Leihen) eine Pumpe probieren konntest , zum Beispiel im Krankenhaus oder in der Apotheke. Ansonsten haben die Hersteller, die verschiedene Brusthauben anbieten auch Anleitungen, wie du die richtige Größe vorher ausmisst.

Aber auch das Still-Lexikon hat eine gute Anleitung.

4. Wie schnell und wie stark pumpen?

Wenn du also entspannt genug zum Abpumpen bist und eine Weile massiert hast, solltest du die passende Brusthaube aufsetzen und loslegen.

Du solltest den Trichter dabei nach an der Brust, und nicht am Schlauchsystem festhalten.

4.1 Elektrische Milchpumpe

Die meisten elektrischen Milchpumpen können sowohl die Pumpstärke (also die Stärke des Vakuums), als auch die Frequenz des Abpumpvorgangs einstellen. Bessere elektrische Milchpumpen haben sogar Programme, die das Milch abpumpen nah am physiologischen Saugen deines Babys anpassen.

Ein Baby fängt, sobald es an die Brust andockt, wild an zu nuckeln, mit einer hohen Frequenz. Dies hilft, den Milchspendereflex beim Abpumpen auszulösen.

Genauso sollte auch eine elektrische Milchpumpe starten: Mit einer hohen Frequenz, mit zunächst niedrigem Vakuum. Das ist die Stimulationsphase.

Wenn die Milch erstmal fließt, schaltet das Baby einen Gang zurück und trinkt jetzt ruhiger, aber kräftig. Auch das imitieren gute Milchpumpen automatisch: Die Frequenz sinkt, dafür wird das Vakuum stärker. Das ist die Abpump-Phase.

Grob vereinfachte Darstellung, die nur zeigen soll: Eine gute Milchpumpe imitiert das normale Trinkverhalten deines Babys.

Wenn du deine Pumpe selber einstellen willst, solltest du das Vakuum in der Abpump-Phase so stark stellen, wie es gerade noch geht, ohne unangenehm zu sein.

Achtung, das ist wichtig:

Wirklich nur so hoch einstellen, dass es nicht weh tut. Sonst können der Schmerz und der Stress den nächsten Milchspendereflex verhindern.

Wie viel Vakuum du verträgst, musst du austesten, es unterscheidet sich von Frau zu Frau (und manchmal auch von Brust zu Brust). Erfahrene „Pumperinnen“ vertragen meist höhere Stärken.

4.2 Handmilchpumpe

Hier gilt im Prinzip das Gleiche, wie bei der elektrischen Milchpumpe: Erst schnelles, nicht besonders starkes Pumpen zum Milchspendereflex auslösen (zum Beispiel etwas 2 Mal pro Sekunde) und dann, wenn die Milch fließt, langsamere, tiefere Pumpaktionen, um die Milch aus der Brust zu fördern.

Hier zeigt sich dann auch, warum Milchhandpumpen eher für seltene Aktionen sind: Das Ganze ist einfach deutlich anstrengender als mit der elektrischen Pumpe.

5. Wie lange abpumpen?

Wie lange sollte man abpumpen? Die Frage ist relativ einfach zu beantworten: Etwa 15 Minuten pro Seite. Das einseitige Abpumpen dauert also etwa eine halbe Stunde.

Das ist einer der Gründe, warum die doppelseitige Milchpumpe empfehlenswert ist: Du sparst einfach Zeit. Besonders wenn du planst, dauerhaft zu pumpen, solltest du dir auf jeden Fall eine (am besten elektrische) Milchpumpe anschaffen, die entweder schon für beide Seiten ausgerüstet ist, oder sich problemlos aufrüsten lässt. Die Dauer des Abpumpens summiert sich schnell.

Der andere Grund, warum eine Doppelmilchpumpe zu bevorzugen ist, hat übrigens nichts mit der Dauer zu tun: Wer beidseitig pumpt produziert fetthaltigere, kalorienreichere Muttermilch.

Es macht Sinn, direkt nach Ende des Milchflusses das Abpumpen zu beenden bzw. zu unterbrechen, um Verletzungen zu vermeiden.

Das Abpumpen tut weh?

Wenn du Schmerzen beim Abpumpen und/oder wunde Brustwarzen, dann können dir folgende Tipps helfen:

  • Nutze nur so viel Vakuum, wie nötig.
  • Überprüfe, ob du die richtige Brusthaubengröße benutzt. Schau auch nach, ob du nach einiger Zeit pumpen eine größere Haube benötigst, weil die Brustwarze oft noch an Größe zunimmt.
  • Pumpe kürzer, dafür häufiger.
  • Wenn du die Milch nicht dringend brauchst, oder nicht besonders viel benötigst, pumpe zunächst an der Brust, die weniger schmerzt.
  • Ignoriere den Schmerz nicht – pumpen soll eigentlich nicht weh tun. Wenn die Schmerzen nicht weggehen, nimm eine Stillberatung in Anspruch oder frag deine Ärztin oder Hebamme.

Wann solltest du Milch abpumpen?

Wann du am besten abpumpst, hängt von der Situation und deinen Zielen ab.

Milchvorräte anlegen

Wenn du zusätzlich zum Stillen auf Vorrat abpumpen willst, solltest du abpumpen, direkt nachdem du dein Baby gestillt hast. In der Regel lässt sich dadurch noch genug Milch fördern, und bis zur nächsten Stillmahlzeit ist wieder reichlich nach produziert worden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass dein Körper durch die starke Leerung der Brust das Signal bekommt, dass „mehr Milch benötigt“ wird und er eben auch mehr produziert.

Das kann nur dann kontraproduktiv sein, wenn du eher dazu neigst, ohnehin zu viel Milch zu haben. Dann bietet es sich an, zum Beispiel eine Stunde nach dem Stillen zu pumpen. Dann schlafen die meisten Babys auch und du hast deine Ruhe 🙂

Arbeiten gehen und andere Fälle

Wenn du wieder arbeiten gehen willst, und mehrere Stunden von deinem Baby getrennt bist, musst du auch auf der Arbeit Milch abpumpen. Hier solltest du ungefähr die Frequenz einhalten, die du auch zuhause stillen würdest. Zum Glück gibt es das Mutterschutzgesetz, das dir das Stillen und Abpumpen auf der Arbeit erlaubt.

Theoretisch kannst du auch vor dem Stillen Abpumpen. Das ist besonders dann gut, wenn du sehr viel Milch hast und deine Brust sehr prall ist, sodass dein Baby Schwierigkeiten hat, die Brust richtig zu fassen.

Bei allen anderen allerdings kann die Brust dann schon zu leer sein, und das Kind wird nicht richtig satt.

Es kann auch sinnvoll sein, dein Baby an der einen Seite saugen zu lassen, und an der anderen gleichzeitig zu pumpen (dann läuft die Milch besonders gut, weil das Baby den Milchspendereflex der anderen Seite stimuliert & andersrum).

Oft ist es ein Ausprobieren, wann das Abpumpen am Besten funktioniert. Es kommt auch darauf an, wie oft dein Baby trinken will. Ein guter Startpunkt ist in den meisten Fällen, direkt nach einer Stillmahlzeit zu pumpen und dann zu schauen, wie es weitergeht.

Wie oft abpumpen am Tag?

Auch die Frage, wie oft du Milch abpumpen solltest, hängt von deiner Situation ab.

  • Wenn du einfach nur einen zusätzlichen Milchvorrat anlegen willst, der dir in „Notzeiten“ oder für entspanntere Wochenenden nützlich sein soll, reicht es, hin und wieder zusätzlich Milch abzupumpen.
  • Wenn dein Kind in der Kita Muttermilch erhalten soll, solltest du dafür sorgen, dass du mindestens in der Zeit, wo es in der Kita ist, die erforderliche Milch für den nächsten Tag abpumpst. Es kann hilfreich sein, auch darüber hinaus, zum Beispiel nach einer Stillmahlzeit, noch etwas zusätzliche Milch zu gewinnen. Im Prinzip musst du halt so viel Milch abpumpen, wie dein Kind in der Kitazeit braucht.
  • Wenn du Milch abpumpen willst, weil dein Baby nach der Geburt nicht an die Brust gehen kann, oder weil es zu früh geboren wurde, musst du etwas besser aufpassen: In den ersten Tagen bietet es sich an, die Milch auszustreichen, da das Kolostrum (die „Vormilch“) sich dadurch besser gewinnen lässt.
  • Zusätzlich solltest du aber in den ersten 7-10 Tagen nach der Geburt mindestens 8 Mal, besser aber 10 mal oder mehr in 24 Stunden abpumpen. In der Nacht darfst du dir ein paar Stunden (am Besten nicht mehr als 5) Ruhe gönnen, trotzdem solltest du auf mindestens 8 Pumpeinheiten pro Tag kommen. Besonders Morgens gegen 5 Uhr ist das Abpumpen sinnvoll, da da der Prolaktinspiegel höher ist und die Milch fettreicher.
  • Bei diesen Fragen sollte allerdings eine Stillberaterin oder Hebamme bzw. Kinderkrankenpflegerin in der Klinik dich persönlich beraten.
  • Solltest du ausschließlich abgepumpte Milch füttern wollen, gilt ebenfalls: Je häufiger, desto besser, gerade am Anfang. Später reichen dann unter Umständen 5 Abpumpsessions pro Tag, besser aber 6-8 Mal, oder 100 Minuten pro Tag pro Brust (ideal also mit Doppelbrustset, sonst sind es schon 200 Minuten insgesamt pro Tag).

Du musst dir jedoch bewusst sein, dass das ausschließliche Abpumpen eher dazu führt, dass nach ein paar Monaten nicht mehr genug Milch da ist. Manchmal hilft es, bei schwindender Milch dann wieder häufiger abzupumpen.

Power-Pumping

Vielleicht hat dir schon mal jemand das „powerpumpen“ empfohlen. Das war sicher ein kluger Mensch!

Das Power-Pumping kann gut als grundlegende Methode beim Milch abpumpen angewandt werden. Das Prinzip ist einfach: Du startest mit einer Brustmassage, dann folgen einige Minuten doppelseitiges Abpumpen, dann eine kleine Pause, in der du aufstehst, dich kurz streckst, nochmal massierst und dann weiter pumpst.

So eine „Power-Pumping“-Session dauert 15-20 Minuten und führt bei den meisten Frauen zu ausreichenden oder sogar steigenden Milchmengen.

Wieviel Muttermilch abpumpen

Manche Mütter denken, es kommt zu wenig Milch beim Abpumpen, zum Beispiel, weil ihre Kinder schon vorher mehr Formulanahrung getrunken haben.

Viele sind auch frustriert, weil das Abpumpen gerade am Anfang manchmal relativ wenig Milch fördert – am Anfang dauert es manchmal eine halbe Stunde oder länger, bis nur wenige Milliliter Milch aufgefangen sind.

Das sollte dich nicht allzu sehr ärgern: Wenn du es richtig machst, und bei dir keine größeren Probleme vorliegen, ist das am Anfang ganz normal.

Wer ausschließlich pumpt, sollte nach 14 Tagen etwa 800 ml bis einen Liter Milch pro Tag fördern, bei vielen werden es aber etwas weniger.

Das ist nicht schlimm, so lange dein Baby genug bekommt: Mindestens 500 – 700 ml sollten es aber schon sein, da dein Baby je nach Alter und Gewicht einfach eine gewisse Trinkmenge braucht, um zu gedeihen.

Natürlich hängt auch die Menge, die du abpumpen solltest, vom Bedarf ab: Wenn du nur zusätzlich etwas einfrieren oder aufbewahren willst, muss es nicht so viel sein. Wenn du hingegen ausschließlich abgepumpte Milch fütterst, muss es entsprechend mehr sein.

Ab wann Milch abpumpen?

Im Prinzip kannst du schon die erste Muttermilch, das Kolostrum abpumpen. Allerdings klappt es deutlich besser, das Kolostrum auszustreichen statt abzupumpen.

Frauen, die nicht stillen können oder wollen, müssen schon in den ersten Lebenstagen mit dem Abpumpen beginnen, damit die Milchbildung richtig funktioniert.

Wer allerdings ein Lager für spätere Zeiten aufbauen will, sollte damit besser noch ein paar Tage oder Wochen warten.

Muttermilch aufbewahren

Wie lagert man Muttermilch? Wie füttert man sie? Wie funktioniert das Auftauen? Wie lange darf ich Muttermilch im Kühlschrank aufbewahren? Darf ich abgepumpte Muttermilch zusammenkippen?

Alles über Haltbarkeit, Lagerung und Zubereitung abgepumpter Muttermilch erklären wir dir in einem ausführlichen Beitrag: Muttermilch aufbewahren.

Milchpumpe leihen

Wenn du nicht sicher bist, ob du über längere Zeit abpumpen willst und vor der teuren Anschaffung einer elektrischen Milchpumpe zurückschreckst, solltest du überlegen, eine Milchpumpe zu leihen.

Wenn das Abpumpen medizinisch indiziert ist (z. B. bei Milchstau, zu starkem Milcheinschuss oder zur Sicherstellung der Ernährung deines Babys), kann dir deine Frauen- oder Kinderärztin in der Regel ein Milchpumpen-Rezept zur Leihe ausstellen.

Mit dem Rezept erhältst du dann in der Apotheke eine meist professionelle Milchpumpe. Leider bezahlen viele Krankenkassen nur einseitige Pumpsets, was natürlich billiger ist, aber wie hier mehrfach schon erwähnt nicht so effektiv ist, wie ein Doppelpumset.

Frag am besten einfach bei deiner Krankenkasse nach, welche Arten von Pumpen wie lange ausgeliehen werden können.

Bevor du in irgendeine Apotheke läufst, solltest du vorher anrufen: Nicht alle haben Milchpumpen vorrätig. Es gibt sogenannte babyfreundliche Apotheken, die immer Milchpumpen zur Miete zur Verfügung haben.

Säuberung der Milchpumpe

Bei der Säuberung von Milchpumpen ist es immer ratsam, sich genau an die Angaben des Herstellers zu halten.

Generell sollte es reichen, alle Teile, die mit der Milch in Kontakt kommen, nach jedem Abpumpen mit Seife und heißem Wasser zu reinigen, mit klarem Wasser abzuspülen und sie dann an der Luft trocknen zu lassen oder sie mit sauberen Papierhandtüchern zu putzen.

Dass dein Kind so einen Schaden erleidet, ist sehr unwahrscheinlich. Es gibt andererseits auch (freilich sehr seltene) Fälle, bei denen durch schlecht gereinigte Milchpumpensysteme schwere Schäden durch bakterielle Infektionen entstanden sind.

Deshalb ist es nur verständlich, dass viele Mütter ihre Milchpumpe sterilisieren, teilweise sogar nach jedem Gebrauch. Das kann im Kochtopf, oder mit speziellen Beuteln in der Mikrowelle oder sogar in speziellen Sterilisatoren geschehen, die man kaufen kann.

Medela hat eine schöne Zusammenstellung worauf du bei der Säuberung von Milchpumpen achten solltest.

Milch abpumpen – Problemlösung

Das Abpumpen klappt nicht, funktioniert plötzlich nicht mehr oder du bekommst Schmerzen? Nicht verzagen, es gibt ein paar Tipps, die dir helfen können.

Wenn am Anfang zu wenig Milch kommt, macht dir keine Sorgen – selbst bei Müttern, die gut und ergiebig stillen dauert es manchmal etwas, bis die Milch auch beim Abpumpen richtig fließt.

Tipp 1: Den Milchspendereflex fördern

Wie bereits erwähnt: Ohne einen funktionierenden Milchspendereflex ist Stillen und Abpumpen fast unmöglich.

Das Problem: Der Milchspenreflex mag keinen Stress und keine Schmerzen. Deshalb:

  • Sorg für eine entspannte Umgebung vor dem Pumpen. Hör ruhige Musik. Bring die großen Kinder bei Oma unter. Was immer dir hilft, zu entspannen.
  • Reduziere Stress im Alltag und in deiner aktuellen Umgebung soweit wie möglich.
  • Nimm eine warme Dusche oder leg warme Kompressen auf, ehe du pumpst.
  • Schau ein Foto deines Babys (oder dein Baby selbst an)
  • Tu etwas gegen Schmerzen beim Stillen und beim Pumpen – nimm zum Beispiel eine Stillberatung in Anspruch

Tipp 2: Versuch andere Zeitpunkte

Vielleicht versuchst du, direkt nach dem Stillen zu pumpen, hast dabei aber wenig Erfolg. Oder du pumpst zwischendurch ohne festen Zeitplan. Je nachdem, was du bisher versucht hast, versuch einen anderen Moment zum Pumpen zu wählen:

  • Direkt im Anschluss an eine Stillmahlzeit
  • Mitten zwischen zwei Stillmahlzeiten
  • Manche Mütter haben morgens mehr Erfolg, andere wiederum abends

Tipp 3: Hast du zu wenig Milch?

Vielleicht fragst du dich, ob du generell zu wenig Milch hast, um abzupumpen?

Dieses Problem haben häufig Mamas, die schon einmal Pre-Nahrung zugefüttert haben: Da waren ganz einfach große Mengen verfügbar, die das Baby problemlos verschlang.

Allerdings wird Kinder die „die Flasche“ gegeben wird, häufig auch mehr verabreicht, als sie eigentlich bräuchten. Gerade in den ersten Tagen nach der Geburt. Es kann also sein, dass du deutlich weniger pumpst, als du zuletzt gefüttert hast, und es reicht trotzdem.

Wenn du wissen willst, wie du deine Milchmenge beurteilen kannst und wie du die Milchproduktion ggf. fördern kannst, lies hier: Milchbildung anregen.

Fazit

Im Prinzip ist Milch abpumpen nicht schwer. Die initiale Verunsicherung, die viele Frauen angesichts einer Milchpumpe spüren, verfliegt schnell, da das Handling eigentlich recht einfach ist.

Abpumpen kann ein Segen sein, wenn zuviel Milch da ist, oder wenn Milch aufbewahrt werden muss. Es braucht eine gewisse Übung und hält ein paar Fallstricke bereit. Das ausschließliche Stillen hat Gesundheitsvorteile für dich und dein Baby, abgepumpte Muttermilch zu füttern sollte also wohlüberlegt und gut begründet sein.

Quellen:

– S3-Leitlinie – Therapie entzündlicher Brusterkrankungen in der Stillzeit
– Wambach, Spencer: Breastfeeding and Human Lactation, sixth edition 2021, Jones & Bartlett, Burlington
– Deutscher Hebammenverband, Praxisbuch: Besondere Stillsituationen, 1. Auflage 2011, Hippokrates-Verlag Stuttgart,
– Both, Frischknecht, Stillen Kompakt, 1. Auflage 2007, Urban&Fischer, München
– Eigene Erfahrung und Expertise
– Weitere Quellen sind direkt im Text verlinkt

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